Muxia 2022
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Tage 76 und 77 in Japan: Kyoto 1

Wo Japan am japanischsten ist: Kyoto! Bis ins 19. Jahrhundert, fast 1.100 Jahre lang, Hauptstadt Japans, Sitz der Tenno und damit politisches, kulturelles und spirituelles Zentrum des Landes. Von Zerstörung im 2. Weltkrieg weitgehend verschont, von Bausünden der 1960er Jahre…

Tag 75 in Japan: Tokyo

Der dritte Zwischenstopp in Tokyo. Die Millionenstadt fühlt sich schon fast vertraut an. Und die neue Sonderausstellung im Tokyo National Museum „Celebrating 1250 Years Since the Birth of the Great Master Kūkai: Kūkai and the Treasures of Shingon Buddhism“ passt…

Tag 74 in Japan: Nikko

Unter UNESCO-Welterbe geht es schon lange nicht mehr. Etwa 140 Kilometer nördlich von Tokyo ist es der Komplex „Schreine und Tempel von Nikko“. Dazu gehören der buddhistische Tempel Rinno-ji mit seinen drei monumentalen vergoldeten Buddha-Statuen, die beiden großen shintoistischen Schreinanlagen…

Tage 70 bis 72 in Japan: Mount Fuji

Fuji-san. Aktiver Vulkan und mit 3.776 Metern höchster Berg Japans. Für die UNESCO nicht Naturerbe sondern Weltkulturerbe: „Fuji-san – heiliger Ort und Quelle künstlerischer Inspiration“. Von Alters her im Shintoismus Heiliger Ort als Sitz der höchsten Gottheiten, seit etwa 800…

Tage 68 und 69 in Japan: Tokyo und Kamakura

Nochmal Tokyo. Das moderne Sumida Hokusai Museum präsentiert in dessen Heimatbezirk Entwicklung und Werk des wohl bedeutendsten japanischen Künstlers des 18. / 19. Jahrhunderts, Katsushika Hokusai, und die Präzisiontechnik des mehrfarbigen Holzschnittes. Und natürlich die ikonische „Große Welle vor Kanagawa“…

Tage 65 bis 67 in Japan: Ise

Aus den Bergen der Kii-Halbinsel mit ihren uralten Heiligtümern des Kumano Kodo, bringt mich die Bahn in eine ganz andere Pilgerwelt: Ise, knapp 120.000 Einwohner im Süden von Honshu, beherbergt mit dem Ise Jingu den wichtigsten Heiligtumskomplex des Shintoismus in…

Kumano Kodo, Tage 4 bis 6

Zwei weitere Tage durch die Wälder und über die Berge der Halbinsel. Der Ōgumotori-goe ist ein historischer Bergabschnitt: „Überquerung des großen Wolkenpasses“. Mit dem Gepäck meiner mehrmonatigen Reise auf dem Rücken. Aus dem Wald heraustretend, stehe ich direkt vor dem…

Kumano Kodo, Tage 1 bis 3

Kumano Kodo: Nach dem Shikoku Henro, der hinter mir liegt, die zweite wichtige Pilgerreise in Japan. Eine Abstufung ist nicht möglich: Während der Henro eine buddhistische Reise ist, ist der Kumano shintoistisch. Während der Henro mit seinen 88 Tempeln eine…

Tage 57 und 58 in Japan: Wakayama

Für eine kleine Pause zwischen den beiden Pilgerreisen Shikoku Henro und Kumano Kodo, mache ich einen Zwischenstopp in der 350.000 Einwohner-Stadt Wakayama an der Kii-Meerenge. Schön über der Stadt gelegen sind sowohl die Samurai-Burg als auch der Tempel Kimii-dera. In…

Tage 55 und 56 in Japan: Koya-san

Eng verbunden sind der Pilgerweg Shikoku Henro auf der Insel Shikoku und der Tempelberg (bzw. Hochplateau) Koya-san auf der Hauptinsel Honshu. Im 8. Jahrhundert legte der Mönch Kukai in seiner Heimat die Grundlagen für den Pilgerweg und viele Tempel. Der…

Shikoku Henro, die letzten Tage

Zurück in Takamatsu, liegen noch die Tempel 84 bis 88 vor mir. Nochmal zwei Tage Pilgerwanderung. Nochmal die gewohnten Rituale an buddhistischen Tempeln und Shinto Schreinen. Nochmal treffe ich überraschend auf Pilger die ich kenne. Einer macht, als ich kurz…

Naoshima

Naoshima: The Art Island, Zentrum für Gegenwartskunst in Japan. Die Fähre bringt mich für zwei Tage auf die kleine Insel vor Takamatsu. Bereits am Hafen von Miyanoura grüßt Red Pumpkin von Yayoi Kusama, ein Wahrzeichen der Insel. Das 2025 eröffnete…

Shikoku Henro, Tage 42 bis 45

Zurück am Pilgerweg sind es weitere 3 1/2 Tage bis zum nächsten Zwischenstopp: 90 Kilometer, die Tempel 71 bis 83 und am Ende jeden Tages ein Bergtempel mit heftigem Aufstieg. Nach längerem Suchen finde ich im Pilger-Shop bei T 77…

Uwajima Ushi-oni Matsuri

Tausche Tempel gegen Dämonen: Um die Höhepunkte des Ushi-oni Sommerfestes zu erleben, reise ich mit der Bahn zurück nach Uwajima, das ich auf dem Pilgerweg bereits 14 Tage vorher passiert habe. Bühne und Festkomitee befinden sich in der überdachten, 600…

Shikoku Henro, Tage 33 bis 41

Tempel, Tempel, Tempel. Kilometer, Kilometer, Kilometer. Und Höhenmeter. Von Matsuyama bis zum nächsten Zwischenstopp sind es neun Tage, 180 Kilometer, 20 Tempel. Trotzdem bleiben der Weg und die Tempelanlagen abwechslungsreich und immer wieder überraschend. Neben dem eher unauffälligen Tempel 55…

Shikoku Henro: Matsuyama

Entlang der Westküste Shikokus ändern sich die Charakteristiken des Weges und meiner Pilgerreise: Die Tempel konzentrieren sich überwiegend nahe größerer Orte und ich beginne einzelne Teilstrecken dazwischen mit der Bahn zu fahren, um dann sternförmig und mit leichtem Gepäck vom…

Shikoku Henro, Tage 25 bis 30

Osettai: So wie der Pilgerweg seine eigenen Traditionen und Rituale hat, haben auch die Menschen am Weg ihren traditionellen Umgang mit den Pilgern. Osettai ist die gängige Praxis Pilgern Hilfe anzubieten und kleine Geschenke zu machen. An einem Tempel sitzt…

Shikoku Henro, Tage 21 bis 24

Zum Kap Ashizuri! Weitere 85 km liegen zwischen den Tempeln 37 und 38. Weiter durch Wälder, über Hügel, entlang Flüssen und der Route 56, nicht zuletzt durch einen 1.620 Meter langen Straßentunnel. Und dann einen Tag entlang der Pazifikküste an…

Shikoku Henro, Tage 17 bis 20

So wie die Tempelanlagen typische Elemente haben, kann (muss aber nicht) auch jeder Tempelbesuch einem typischen Ablauf folgen. Nach mehr als drei Dutzend Tempelbesuchen hat sich eine schöne Routine eingestellt: Die Anlage wird durch das Haupttor betreten. Am dafür bestimmten…

Shikoku Henro, Kochi-City

Für eine kleine Pause übernachte ich zwei Mal in der Präfekturhauptstadt Kochi-City. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es, abgesehen von der schönen Burg aus dem frühen 17. Jahrhundert, wohl nicht. Aber ich möchte nach den Bergen und der Küste auch wieder das…

Shikoku Henro, Tage 12 bis 15

Die Tempel am Weg sind keine einzelne Tempelgebäude sondern mehr oder weniger große Tempelanlagen, oft auf einem Berg oder am Hang auf verschiedenen Ebenen gebaut. Alle sind unterschiedlich aber sie haben typische Elemente: Die Anlage wird durch ein Tor, Nio-mon,…

Shikoku Henro, Tage 8 bis 11

In den meisten buddhistischen Tempelanlagen des Henro, oder in ihrer unmittelbaren Nähe, gibt es auch kleinere oder größere Shinto-Schreine. Japanische Pilger bringen (mit etwas unterschiedlichen Ritualen) sowohl am buddhistischem Tempel, als auch am Shinto-Schrein Verehrung dar. Manche Tempel sollen in…

Shikoku Henro, Tage 4 bis 7

In Nordindien habe ich an den Ursprungsorten des Buddhismus Buddhisten aus verschiedenen Ländern und Traditionen bei ihren unterschiedlichen Ritualen beobachtet. In Kathmandu tibetischen Buddhismus und in Mc Leod Gani die Tradition des Dalai Lama erlebt. Nun möchte ich mehr über…

Shikoku Henro, Tage 1 bis 3

Klassische Pilgerwege und Pilgerziele der Weltreligionen: Ausschlaggebend für meine Reise nach Japan war zunächst der Shikoku Henro, bzw. 88-Tempel-Pilgerweg, der auf Shikoku, der viertgrößten Hauptinseln Japans, rund um die Insel 88 buddhistische Tempel und eine Vielzahl von Shinto-Schreinen miteinander verbindet.…

Tag 1 in Japan: Tokyo

Zwölf Tage nach Delhi erreiche ich Tokyo. Der Unterschied zwischen den Metropolen und ihren jeweils rund 30 Millionen Einwohnern könnte deutlicher nicht sein. Aber der erste Eindruck ist klar: Japan ist gut! Für einen ersten Tag suche ich mir drei…

Die Indienreise

Mit wenigen Tagen Abstand blicke ich zurück auf die große Reise: 94 Tage in Indien, 27 Tage in Nepal. 7.350 Kilometer habe ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und 350 Kilometer zu Fuß auf Treks zurückgelegt. Und war doch, abgesehen vom Abstecher…

Tage 91 bis 93 in Indien: Delhi / New Delhi II

Delhi wirkt auf mich wie eine Essenz Indiens und (abgesehen vom Himalaya) meiner Reise. Besucher sind, Ende Mai bei 45 Grad Hitze, offenbar nicht mehr viele in der Stadt. Qutub Minar wurde ab 1199 unter Qutb-ud-din Aibak gebaut. Der Turm…

Tage 87 bis 90 in Indien: Delhi / New Delhi I

Für die letzten sechs Tage meiner Reise bringt mich der Bus in sechs Stunden von Rishikesh nach New Delhi. Auch der Hauptstadt wird i.d.R. nachgesagt dass sie chaotisch, laut und schmutzig ist. Und sie ist es auch. Aber nach Großstädten…

Tage 83 bis 86 in Indien: Rishikesh II

Die Rückreise von Badrinath nach Rishikesh bedeutet nochmal eine lange waghalsige Busfahrt von 3.150 auf 360 Höhenmeter. Zwölf Stunden für 290 Kilometer.. An der Strecke liegt noch ein besonderer Ort: Devprayag. Hier mündet der Alaknanda-River, dem die Straße seit Badrinath…

Tag 82 in Indien: Mana

Mit einem einstündigen Fußmarsch ab Badrinath erreiche ich Mana: Das letzte Dorf Indiens. Bzw. im eigenen Selbstverständnis „First Indian Village Mana“. Knapp 30 Kilometer dahinter liegt die Grenze zu Tibet / China. Allerdings am Mana-Pass, nochmal ca. 2.600 Meter höher.…

Tage 81 und 82 in Indien: Char Dham IV – Badrinath

Letzte Etappe meiner Char Dham Yatra ist der Tempel in Badrinath. Relativ einfach: Ort und Tempel sind mit dem Bus direkt erreichbar. Obwohl Sonprayag und Badrinath Luftlinie nur etwa 40 km voneinander entfernt sind, ist die Fahrt über Pässe und…

Tage 78 bis 80 in Indien: Char Dham III – Kedarnath

Der Pilger soll sich kasteien. Wer den Kedarnath-Tempel auf 3.600 Meter Höhe erreichen (und wieder verlassen) will, erfährt tagelange Kasteiung. Optimistisch steige ich nach der Zwischenübernachtung in Uttarkashi in den Bus zum Ausgangsort Sonprayag (260 km). Doch aus unerfindlichen Gründen…

Tage 75 bis 77 in Indien: Gaumukh und Tapovan

Gaumukh: Die Quelle des Heiligen Fluss Ganges (Bhagirathi) im Nordwesten des Himalaya auf knapp 4.100 Höhenmeter. Tatsächlich ist es keine Quelle sondern das Tor (Gaumukh: Kuhmaul) des Gangotri-Gletschers, aus dem das Wasser sichtbar austritt. Meines Erachtens der heiligste Ort im…

Tag 74 in Indien: Char Dham II – Gangotri

Um fünf Uhr bin ich wieder am Bus-Stand. Heute klappt es gut und ich bekomme meinen Platz im Bus durch die Berge nach Gangotri: 100 km, von 1.050 auf 3.050 Höhenmeter, 5 1/2 Stunden. Im Bergdorf angekommen, wird meine Registrierung…

Tage 73 und 78 in Indien: Uttarkashi

Einen Ticketschalter suche ich am Vortag im Chaos der Busse vergeblich. Mir wird gesagt dass ich einfach am Morgen kommen soll, Busse fahren zwischen sechs und acht Uhr. Als ich morgens um 06:20 wieder da bin, wird mit bedeutet, dass…

Tage 71 und 72 in Indien: Char Dham I – Yamunotri

Char Dham Yatra: „Pilgerreise zu den vier heiligen Orten“. Im Hinduismus wohl die wichtigste Pilgerreise überhaupt. U.a. zu den Quellen der heiligen Flüsse Yamuna und Ganges. Dem gläubigen Hindu gilt sie als religiöser Verdienst und verspricht Reinigung und Segnung, letztlich…

Tage 67 bis 70 in Indien: Rishikesh

Nur knapp 30 Kilometer sind es mit der Bahn, dem Ganges flussaufwärts, von Haridwar nach Rishikesh. „Die Welthauptstadt des Yoga“ ist im Bereich der Altstadt mit den südlichen Ghats nicht weniger chaotisch und laut als ich es bereits gewohnt bin.…

Tage 65 und 66 in Indien: Haridwar

Mit dem Nachtzug (210 km, 5 Std.) komme ich von Chandigarh in den frühen Morgenstunden in Haridwar an. Mein erster Weg führt zu den Ghats (tatsächlich werde ich durch die Gassen zu den Ghats gedrückt): Nach Patna, am Beginn meiner…

Tage 63 und 64 in Indien: Chandigarh II

Um einen Kontrolltermin in der Dentalklinik wahrnehmen zu können, reise ich ein weiteres Mal nach Chandigarh. Beim Aussteigen aus dem klimatisierten Bus begrüßt mich die Planstadt Le Corbusier’s mit 40 Grad. Am Folgetag hat es 43 Grad. Kühler ist es…

Tage 60 und 61 in Indien: Triund Hill

Auf 1.700 Meter Höhe über dem Kangra-Tal in den Voralpen des Himalaya gelegen, ist McLeod Gani guter Ausgangspunkt verschiedener Trecks in die Berge. Die, wohl zu Recht, populärste Tour führt auf den Triund Hill und verspricht tolle Blicke auf die…

Tage 54 bis 61 in Indien: McLeod Ganj

Vier Wochen nach Pokhara in Nepal erreiche ich wieder den Himalaya. Diesmal im äußersten Norden Indiens. Mit dem Bus (200 km, 5 1/2 Stunden, die Federung ist komplett durch) komme ich von Amritsar nach McLeod Ganj: Ursprünglich ein kleines Dorf…

Tage 51 und 52 in Indien: Amritsar

Weitere 250 Kilometer fahre ich mit der Bahn durch den Punjab in Richtung Nordwest, nach Amritsar. Nur noch 30 Kilometer trennen mich dort von Pakistan. Die letzten Gefechte zwischen den leider verfeindeten Nachbarn in diesem Bereich sind noch kein Jahr…

Tage 48 bis 50 in Indien: Chandigarh

Als ich im Februar 2024 den Film „Kraft der Utopie – Leben mit Le Corbusier in Chandigarh“ im Kino gesehen habe, wusste ich noch nicht, ob ich die Stadt je erreichen kann. Nun hat eine achtstündige Bahnfahrt, durch Delhi und…

Tage 45 und 46 in Indien: Mathura

Mathura, nur eine 45-minütige TukTuk Fahrt von Vrindavan entfernt, ist ebenfalls Stadt Krishnas: Bevor die Gottheit, nach der Mythologie, Kindheit, Jugend und insbesondere die Liaison mit seiner ewigen Gefährtin Rada in Vrindavan verbracht hat, wurde er in Mathura geboren. Bekanntlich…

Tage 43 und 44 in Indien: Vrindavan

5000 Häuser, 5000 Tempel: Das Städtchen Vrindavan: Wohl der wichtigste Krishna-Ort Indiens. Lord Krishna, achter Avatar von Gott Vishnu und u.a. Verkörperung der Liebe. Nach der Mythologie (bzw. der Bhagavatapurana) verbrachte er seine Kindheit und Jugend in Vrindavan. Hier spielte…

Tag 42 in Indien: Fatehpur Sikri

Ein besonderes schönes Heiligtum zieht mich für den Tag nach Fatehpur Sikri, etwa 50 Kilometer westlich von Agra. Die Hinfahrt ist mit dem TukTuk möglich. Am Abend zurück ist es schwieriger. Schließlich bin ich Sozius auf der Honda eines Heranwachsenden.…

Tage 40 und 41 in Indien: Agra

Agra ist mehr als das Taj Mahal. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt (zeitweise mit dem benachbarten Fatehpur Sikri) Regierungssitz der Mogulkaiser. Von hier aus herrschten sie fast über den gesamten indischen Subkontinent. Auch das rote Fort, eine…

Tage 40 und 41 in Indien: Taj Mahal und Baby Taj Mahal

Bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens und eine der bekanntesten der Welt: Das Taj Mahal in Agra. Mitte des 17. Jahrhunderts vom Mogulkaiser Shah Jahan als Mausoleum für seine Gemahlin Mumtaz Mahal erbaut, ist es kein spiritueller Ort im Sinne meiner Reise. Aber…

Tag 38 in Indien: Sanchi

Die Reise ist dicht: Nur ein Tag und eine sechsstündige Bahnfahrt trennen die 1000 Jahre alten hinduistischen Tempel in Orchha von den über 2000 Jahre alten buddhistischen Heiligtümern in Sanchi. Zunächst geht es nach Vidisha, einer Nachbarstadt der Metropole Bhopal,…

Tage 35 und 36 in Indien: Khajuraho

Tage der Welterbestätten: Nach Orchha und vor Sanchi und Agra, nun zwei Tage Khajuraho, 175 Kilometer südöstlich von Jhansi. Wikipedia.org: „Diese Stadt ist eines der beliebtesten Reiseziele Indiens. Khajuraho besitzt die größte Gruppe mittelalterlicher hinduistischer und jainistischer Tempel des Landes…

Tage 32 und 33 in Indien: Orchha

Eine kurze Bahnfahrt und eine zweistündige Wanderung bringen mich nach Orchha: Eine etwas vergessene -nehme ich irrig an- Kleinstadt im Grenzgebiet der Bundesstaaten Uttar Pradesh / Madhya Pradesh und damit meine erste Station in Madhya Pradesh. An der Landstraße besteige…

Tage 30/31 und 34 in Indien: Jhansi

Jhansi, Uttar Pradesh, 320 km südwestlich von Lucknow, ca. 700.000 Einwohner. Für mich zunächst nur Zwischenstopp und Verkehrsknoten. Auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel entdecke ich auf Maps eine Kirche: Im St. Jude’s Shrine (St. Judas Thaddäus), Bischofssitz, kann…

Tag 29 in Indien: Lucknow

Lucknow, Hauptstadt des Bundesstaates Uttar Pradesh, rund drei Millionen Einwohner, wahrscheinlich mehr. Auf der Durchreise habe ich nur einen halben Tag dafür geplant, aber meine Tage können lang sein. Die Sehenswürdigkeiten aus der Zeit der späten Mogule, 18. bis 19.…

Zurück nach Indien

Unterwegs: Von Kathmandu, Nepal nach Gorakhpur, Nordindien und weiter nach Lucknow, Uttar Pradesh. Ein Reisebus bringt mich zunächst zum Grenzübergang Sonauli. Wieder eine abenteuerliche Piste durch Täler und Dörfer Nepals. Neun Stunden benötigt der Royal Star für die 200 km.…

Kathmandu: Die zweiten drei Tage

Herz der historischen Altstadt Kathmandus, genauer der Zwillingsstadt Lalitpur, ist der Patan Darbar Square mit dem ehem. königlichen Palast und einer Vielzahl auf ihn ausgerichteter Tempel aus der Epoche der Malla-Könige im 17. Jahrhundert. Um den Platz überhaupt betreten und…

Kathmandu: Die ersten drei Tage

Kathmandu, Hauptstadt und politisches, kulturelles und spirituelles Zentrum Nepals. Einst drei konkurrierende Königsstädte, heute ein Großraum mit drei zusammen gewachsenen Städten und zwei bis drei Millionen Einwohnern. Die große Mehrheit der Menschen sind Hindus. Aber historisch sind Hinduismus und Buddhismus…

Pilgerziel Muktinath und Dorf Ranipauwa

Muktinath: Sicher seit dem frühen Mittelalter, in seinen Ursprüngen vermutlich seit 2000 Jahren, Heiligtum und Pilgerziel sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus. Zentrum der Anlage, auf einem Felsvorsprung in knapp 3.800 Meter Höhe in Mustang, Himalaya, ist der Muktinath…

Pilgerweg nach Muktinath, Nepal: Tage 5 bis 9

Als Tag der (Knie-) Schmerzen ist der Abstieg von Ghorepani (2.870 Höhenmeter) nach Tatopani (1.190 Höhenmeter) in die Etappenplanung eingepreist. Durch zwei Klimazonen geht es auf Pisten und Natursteintreppen zunächst durch den Bergwald und dann durch die subtropische Zone mit…

Pilgerweg nach Muktinath, Nepal: Tage 1 bis 4

Aus dem Buch „Pilgern – Wege der Stille“ (Dieter Glokowski) ist mir der Pilgerweg zum Klosterheiligtum Muktinath seit Jahren als „einer der bedeutendsten Pilgerpfade der Welt“ bekannt und zu einem kleinen Pilgertraum geworden. Das Buch beschäftigt sich in erster Linie…

Tage 4 bis 9 in Nepal: Pokhara

An der Ticket-Hütte in Lumbini werden mir Tickets für den kleinen (18 Plätze) oder großen (Reise-) Bus angeboten. Da die Fahrzeit des kleinen zwei Stunden kürzer ist, entscheide ich mich für diesen. Wie sich herausstellt fährt der große Bus wohl…

Tage 1 bis 3 in Nepal: Lumbini

Wieder ab Gorakhpur bringt mich und drei Mitfahrer ein „shared Taxi“ zum 110 Kilometer nördlich gelegenen Grenzübergang Sonauli. Ausreisestempel vom Indian Immigration Office, zu Fuß durch den Ort und über die Grenze, zwei Stunden im Nepal Immigration Office für das…

Tage 26 und 27 in Indien: Ayodhya

Wieder ab Gorakhpur, fahre ich am frühen Morgen mit einem modernen und unglaublich langen Zug, von einem Bahnhof mit einem der längsten Bahnsteige der Welt, ca. 165 km nach Westen. Ein großer Affe sitzt zwischen den Wartenden am Bahnsteig, erregt…

Tage 23 und 24 in Indien: Kushinagar

Mit dem Bus fahre ich etwa 50 Kilometer nach Osten. Nach dem eher „schwierigen“ Gorakhpur ist die Kleinstadt Kushinagar, zumindest der Ortsteil mit den buddhistischen Heiligtümern, geradezu eine Oase. Nach Bodh Gaya, dem Ort der Erleuchtung und Sarnath, dem Ort…

Tag 22 in Indien: Gorakhpur

Gorakhpur, ca. 800.000 Einwohner, nur noch etwa 100 km von der Grenze zu Nepal entfernt. Wie für die meisten Reisenden hier, dient es mir als Verkehrsknoten zu den verschiedenen Zielen dieser Tage. Tatsächlich habe ich es jedoch aus einem anderen…

Tag 21 in Indien: Maghar

Es gelingt in Gorakhpur einen Linienbus ausfindig zu machen, der mich für den Tag ins 30 km westlich gelegenen Maghar bringt. Durch die Kleinstadt laufe ich dort zum, am gegenüberliegenden Ende gelegenen, Kabir Chaura Maghar: Platz seiner letzten Hütte, Sterbeort…

Tage 18 und 19 in Indien: Prayagraj

Prayagraj, bis 2018 Allahabad, 1,2 Millionen Einwohner, 130 Kilometer westlich von Varanasi. Und nach Varanasi die zweitwichtigste Pilgerstadt im Hinduismus. Diesen Status verdankt die Stadt ihrer Lage am Triveni Sangam: Dem Zusammenfluss der beiden heiligsten Flüsse Indiens, dem Ganges sowie…

Tage 11 bis 16 in Indien: Varanasi

Mit der Bahn reise ich weiter in die heilige Stadt am Ganges und so von Bihar in den Bundesstaat Uttar Pradesh. Eine Stadt der Superlative: Mit etwa 3200 Jahren ist Varanasi einer der am längsten durchgängig besiedelten Orte der Welt.…

Tag 14 in Indien: Sarnath

Für einen Tag fahre ich aus der Stadt Shivas, Varanasi, in das benachbarte buddhistische Sarnath. Für die jeweils knapp 15 Kilometer traue ich mich (nachdem ich mich an die TukTuk-Fahrten durch den chaotischen Verkehr etwas gewöhnt habe) erstmals auf das…

Tage neun und zehn in Indien: Bhabua

Den Impuls, den Mundeshwari-Devi-Tempel bei Bhabua zu besuchen, habe ich aus dem Buch „Verborgene Heiligtümer“ von Martin Gray. Tatsächlich sind nicht nur der Tempel, sondern die ganze Gegend, auf halber Strecke zwischen Bodh Gaya und Varanasi, verborgen. Doch hier realisiert…

Tage sechs bis acht in Indien: Bodh Gaya

Mit der Bahn und dem TukTuk komme ich nachts um 02:45 Uhr in Bodh Gaya an. Die drei Tage dort sind gut. Neben den Orten der Geburt, der ersten Lehrrede und dem Eintritt ins Nirvana des historischen Buddha (die noch…

Der fünfte Tag in Indien: Nalanda und Bihar Sharif

Da ich nach Bodh Gaya nur ein Bahnticket am späten Abend bekomme, „gewinne“ ich einen Tag und entschließe mich nach Nalanda und Bihar Sharif zu fahren. Obwohl es Weltkulturerbestätte ist, hatte ich Nalanda ursprünglich nicht auf dem Plan, da Ruinen…

Der vierte Tag in Indien: Pawapuri

Nach einiger Abwägung entscheide ich mich, die knapp 25 km von Rajgir nach Pawapuri zu Fuß zu gehen. Entlang der Straße von Dorf zu Dorf. Bihar gilt als der ärmste Bundesstaat Indiens. Mindestens jeder dritte Mensch lebt unter der Armutsschwelle.…

Der dritte Tag in Indien: Rajgir

Dass die Bahnfahrt nach Rajgir organisatorisch und praktisch gut funktioniert hat, macht mich für die weitere Reise zuversichtlich. Die Situation (um nicht dass Wort Zustände zu benutzen) in der Kleinstadt scheint der in Patna ähnlich. Nur unmittelbar an den buddhistischen…

Die zwei ersten Tage in Indien: Patna

Patna, Hauptstadt von Bihar am Ganges. Meine Idee war es, hier erst mal in Indien und am Ganges, dem ich in den kommenden Monaten bis zu seiner Quelle folgen möchte, anzukommen und ein wichtiges Sikh-Heiligtum und einen großen Hanuman-Tempel zu…

Franziskusweg 2025: Tage 8 bis 12

Die letzten Tage vor Rom auf dem Pilgerweg weiter in Latium: Von Rieti nach Poggio San Lorenzo (Tag 8), ein Umweg zum historischen Kloster Abtei di Farfa (Tag 9), die Abtei und eine Tageswanderung zur Klosterruine San Martino (Tag 10)…

Franziskusweg 2025: Tage 4 bis 7

Auf dem Pilgerweg weiter von Umbrien nach Latium: Von Spoleto nach Ferentillo (4. Tag), Loc. Casette/La Croce (5. Tag) und Rieti (6. Tag)Und ab Rieti ein Abstecher zu zwei weiteren Franziskusheiligtümern im Rieti-Tal.

Franziskusweg 2025: Tage 1 bis 3

Wieder in Assisi. Und von dort auf dem Pilgerweg zunächst durch Umbrien im Steineichenwald zur Einsiedelei Eremo delle Carceri, Foligno (1. Tag), Trevi, Campello sul Clitunno (2. Tag) nach Spoleto (3. Tag).

Franziskusweg 2023: Die erste Woche

Florenz. Und von dort aus auf dem Pilgerweg Richtung Assisi durch die Toskana über Pontassieve (1. Tag), Passo della Consuma (2. Tag), Kloster Monastero di Camaldoli (3. Tag), das Franziskuskloster Monastero La Verna (4. Tag) Pieve Santo Stefano (5. Tag),…

2022: Auf dem Camino Francés durch Spanien

Von Saint-Jean-Pied-de-Port auf dem klassischen spanischen Jakobsweg durch Navarra, La Rioja, Kastilien-León, und Galicien zunächst zum großen Pilgerziel Santiago de Compostela. 840 km in 32 TagenUnd hier in 55 Bildern Kamera: Rollei 35 S

Aktive Klöster in den Felsen von Meteora

Über der beeindruckenden Felsenlandschaft von Meteora (Kalambaka, Region Thessalien) erheben sich heute noch sechs (von einst 24) spektakulär auf Felsen gebaute, bewohnte orthodoxe Klöster, die besucht und besichtigt werden können.Sie zählen zu den eindrucksvollsten Klosteranlagen der Welt.Zu Fuß auf den…

Enipeas-Schlucht und Klöster Agios Dionysios

Am Fuße des Olymps liegt die Enipeas-Schlucht mit den Wasserfällen des Enipeas-Fluss: Atemberaubende Natur! Der ihr folgende Teil des Fernwanderweg E4 gilt als eine der schönsten Wanderungen Griechenlands. Nach oben in der Schlucht konnte ich mir das Alte Kloster Dionysios…

Frühchristliche und byzantinische Kirchen in Thessaloniki

Weltweit einmalig beherbergt Thessaloniki fünfzehn frühchristliche und byzantinische Kirchen, die miteinander das UNESCO-Welterbe „Paleochristian and Byzantine Monuments of Thessaloniki“ bilden. Wunderbare Zeugen einer Entwicklungszeit der Architektur und des Christentums über 1000 Jahre – vom 4. bis zum 14. Jahrhundert.Natürlich wurde…

Weitere Klöster am Heiligen Berg Athos

Innerhalb der (maximal möglichen) vier Tage als Gast in der Mönchsrepublik konnte ich zu Fuß naturgemäß nur einen kleineren Teil der über die Halbinsel verteilten Klöster, Unterklöster und Einsiedeleien besuchen.Schön war es daher, während der Rückfahrt mit dem Schiff entlang…

Klöster am Heiligen Berg Athos

Als Pilger vier Tage zu Gast in den uralten Klöstern am „Heiligen Berg“ Athos. Eine besondere spirituelle Erfahrung auch durch die ausführlichen, kontemplativen (Pfingst-) Messen mit den Mönchsgemeinschaften der orthodoxen Klöster.Folgende Klöster konnte ich (zu Fuß über die Halbinsel) besuchen:

2019: Von Cahors nach Saint-Jean-Pied-de-Port

Letzte Jahresetappe in Frankreich: Weiter auf der Via Podiensis von Cahors nach Saint-Jean-Pied-de-Port. 405 km in 15 TagenNach 2.050 km durch Süddeutschland, die Schweiz und Frankreich die Pyrenäen und Grenze zu Spanien erreicht. Kamera: Rollei 35 S

2016: Von Stans nach Genf

Wieder weiter, auf der Via Jacobi durch die Schweiz von Stans über Luzern und Lausanne an den Genfersee und bis Genf. 340 km in 13 Tagen Kamera: Rollei 35 S

2015: Von Ulm nach Stans (CH)

Wieder weiter, von Ulm über Ravensburg und Konstanz am Bodensee und in der Schweiz über Einsiedeln und den Haggenegg-Pass (dem höchsten Punkt des Jakobswegs vor den Pyrenäen) bis Stans.320 km in 13 Tagen Kamera: Rollei 35 S

2014: Von Nürnberg nach Ulm

Die erste Etappe auf meinem Jakobsweg – die Initialetappe für alle weiteren (Pilger-)Wege: 2014 auf dem fränkischen Camino von Zuhause Richtung Spanien, von Nürnberg (Roßtal) über Rothenburg o.d.T. nach Ulm.250 km in 9 Tagen Kamera: Agfa Box