Um einen Kontrolltermin in der Dentalklinik wahrnehmen zu können, reise ich ein weiteres Mal nach Chandigarh. Beim Aussteigen aus dem klimatisierten Bus begrüßt mich die Planstadt Le Corbusier’s mit 40 Grad. Am Folgetag hat es 43 Grad. Kühler ist es in den Museen, die ich beim ersten Mal nur von außen sehen konnte: The Government Museum and Art Gallery sowie the Chandigarh Architecture Museum (City Museum). Neben den Ausstellungen ist die Architektur der Gebäude interessant. Das Architektur Museum ist einem Ausstellungspavillon Le Corbusiers für Zürich von 1965 abgeleitet worden. Es zeigt den Entstehungsprozess der Stadt. Im Kunstmuseum gibt es schöne Skulpturen des Buddhismus und des Hinduismus aus den vergangenen beiden Jahrtausenden zu sehen. Die Präsentation scheint seit den 1960er Jahren unverändert. Allerdings fehlt ein Teil: Wegen Wasserschäden zur Seite geräumt.
Natürlich inspiriert mich die Schautafel „Religious Buildings in Chandigarh“ zu neuen Erkundungen: Zu den wenigen sakralen Gebäuden die bereits im Masterplan vorgesehen wurden, gehören eine Kathedrale, realisiert 1977, ein Sikh-Tempel (1960) und eine Moschee (1969).





























