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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Japan).
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Neueste Beiträge:
- Tag 29 in Südkorea: Jinju

Eigentlich nur als Umsteigebahnhof geplant, sehe ich in Jinju, aus dem Bus, viele große bunte Laternen auf dem Namgang-Fluss: Das Jinju Namgang Yudeung Festival! Grund genug die Weiterreise auf den späten Abend zu verschieben.
- Tage 26 bis 28 in Südkorea: Tongyeong

Tongyeong: Im Süden der koreanischen Halbinsel, südlichster Punkt meiner Südkorea-Rundreise. Hafenstadt mit nur 117.000 Einwohnern aber 570 vorgelagerten Inseln, die zum Stadtgebiet gehören. Das Cablecar und eine kurze Wanderung bringen mich zum Gipfel des Mireuksan Mountain mit seiner herrlichen Aussicht auf die Stadt und die Inselwelt des Hallyeohaesang-Seenationalparks. Die Stadt ist von der modernen, aber auch der historischen Seefahrt geprägt: Auf einem Hügel mit strategisch günstiger Sicht über den Hafen, liegen die Holzhallen der Marinekommandozentrale Samdo Sugun Tongjeyeong aus dem frühen 17. Jahrhundert. Im Hafen liegen Replica der Schildkrötenboote mit denen die erste japanische Invasion in dieser Zeit zurückgeschlagen wurde. Und im konfuzianischen Schrein werden natürlich keine Gottheiten, sondern der zuständige Admiral verehrt.
Wieder einmal bietet der Gang über den Markt Gelegenheit über vegetarische Ernährung nachzudenken: In gestapelten Glaskästen und Plastikbecken wird das Abendessen an den Marktständen und vor den Restaurants angeboten: Noch lebend aber in prekärer Lage.
Die kleine Insel Saryangdo verspricht „eine der spektakulärsten Wanderungen Koreas“. Eine Gratwanderung quer über die Insel und ihre 300 bis 400 Meter hohen Gipfel direkt über dem Ostchinesischen Meer. „Absolute Schwindelfreiheit erforderlich“. Ich bin es nicht, aber zuweilen etwas dickköpfig. Tatsächlich spektakulär verläuft der Weg über den felsigen Gebirgskamm. Südkorea-typisch ausgebaut mit Treppen und Stegen, Geländern, steilen Leitern und zwei tollen Hängebrücken.
Auch danach bekommen die Beine keine Ruhe: Auf dem Weg vom Hafen zum Hostel entdecke ich Plakate und Banner für das Festival „2026 National Heritage Media Art Tongyeong“. Ein Festival für das, was hier sehr gemocht wird: Licht in allen Farben.
- Tage 22 bis 25 in Südkorea: Busan

Sehr unkompliziert reist es sich in Südkorea mit dem Fern- bzw. Expressbus. Er bringt mich auch nach Busan, bereits im Süden der Halbinsel. Mit 3,3 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt des Landes, hat sie für mich zunächst nicht das gewaltige internationale Glitzern Souls, aber beeindruckend ist die Stadt! Wieder führt mich ein erster Weg zur blauen Stunde zum Aussichtspunkt auf dem Berg über der Stadt. Als „schönster Tempel Südkoreas“ bezeichnet sich Haedong Yonggungsa. Er ist es nicht. Ich kann das inzwischen beurteilen. Aber seine Lage, direkt an der Küste, ist tatsächlich einmalig schön. Wieder begegnet mir hier der hochverehrte Bodhidharma. Der Mönch soll im 5. Jahrhundert den Chan-Buddhismus aus Indien nach China gebracht haben, aus dem sich dann in Korea der Seon- und in Japan der Zen-Buddhismus entwickelt hat. Für unsere Begriffe wird er wie eine Karikatur dargestellt, dabei soll damit tiefste meditative Versenkung ausgedrückt werden – oder doch sein Zustand nachdem er neun Jahre lang vor einer Wand meditiert hat. Ich wandere weiter, immer der Küste entlang, die Millionenstadt im Rücken.
Aus dem 7. Jahrhundert sind sowohl der Beomeosa- als auch der Tongdosa-Tempel. Während Beomeosa als Seon-Kloster die Meditationslinie Bodhidharmas weitergibt, steht Tongdosa -UNESCO-Weltkulturerbe- für die unmittelbare Verehrung des historischen Buddha. In der kleinen Stupa hinter der Haupthalle sollen dessen Reliquien verwahrt sein. Buddha-Skulpturen gibt es in der Halle deshalb nicht.
Dasselbe Problem wie mit den Schuhen in Japan, stellt sich in Südkorea: Seit Tagen kann ich keine Socken in meiner Größe finden. Ich gehe zum Äußersten und fahre zu Shinsegae Centum City: Das größte Kaufhaus der Welt! Ich sehe vieles (auch einen schönen Themenpark auf dem Dach) aber finde nichts.

























































































































