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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Japan).
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Neueste Beiträge:
- Tage 32 und 33 in Südkorea: Gongju

Erstmals mit dem KTX, dem Südkoreanischen Schnellzug, fahre ich von Suncheon nach Gongju. Die königlichen Gräber dort ähneln den grünen Grabhügeln in Gyeongju, gehören aber nicht zum Königreich Silla, sondern zum Königreich Baekje, 6. Jahrhundert. Eher zufällig entdecke ich den interreligiösen Pilgerweg Gongju Ieum-gil, den „Weg der Verbindungen“. Er verbindet im Stadtgebiet Orte und historische Stätten des Buddhismus, des Katholizismus, des Protestantismus und des Konfuzianismus. Darunter die Märtyrerstätte Hwangsaebawi, wo im 19. Jahrhundert in mehreren Wellen mindestens 337 namentlich bekannte, insgesamt aber wahrscheinlich mehr als 1000 Christen enthauptet wurden, weil sie sich weigerten ihrem Glauben abzuschwören. Heute ist der Hügel voller christlicher Symbolik, Kapellen, dem Märtyrerturm, einem großen Kruzifix das die Umrisse des Gekreuzigten im Negativ erkennen lässt, während der Auferstandene darunter steht und einem schönen modernen Kreuzweg, der erst mit der Auferstehung beginnt. Und die Stadt ist voller christlicher Kirchen verschiedener Konfessionen.
Ist in Südkorea immer und überall Festival? Oder ist in Südkorea immer dort Festival, wo ich gerade bin? Diesmal ist es nicht ganz zufällig. „The 72nd Baekje Cultural Festival“ hat die Zimmersuche schwierig gemacht aber macht die Abende -im wahrsten Sinne des Wortes- bunt!
Magoksa wird zum letzten Tempel meiner Koreareise. Auch er gehört zu den sieben buddhistischen Bergklöstern, die das „Sansa – Buddhist Mountain Monasteries in Korea“ UNESCO-Welterbe bilden und steht für 1.400 Jahre ununterbrochen gelebten Buddhismus. Nochmal begegnet mir zwischen den buddhistischen Hallen der Berggeist Sansin aus dem koreanischen Volksglaube in seinem Schrein. Yeongsanjeon, die 400 Jahre alte Geierberg-Halle, verweist auf den Geierberg in Indien, den ich vor acht Monaten besucht habe, und Buddhas erste Lehrrede über das Lotus Sutra. Die Chrysanthemenbüsche in Kübeln sind auf dem Platz vor der Haupthalle akkurat in Form einer großen Swastika angeordnet. Selbst nach monatelangen Reisen durch buddhistische Länder zucke ich beim erkennen des jahrtausende alten buddhistischen Zeichens für Glück, Harmonie, Ewigkeit und die Lehre Buddhas.
- Tage 30 und 31 in Südkorea: Suncheon

Suncheon, immer noch ganz im Süden der koreanischen Halbinsel, bietet mir Grün in zwei ganz unterschiedlichen Varianten:
Suncheon Bay Wetland Reserve ist Paradies für Vögel, Ornithologen und Naturliebhaber. Leider ist (fast) niemand Zuhause: Die Zugvögel sind noch auf der Reise. Wie der Naturliebhaber. Aber der Weg auf Stegen durch das Schilfmeer und der Blick vom Aussichtshügel auf das Wattland sind auch so toll. Und ein Otter zeigt sich: Er reist nicht.
Suncheon Bay National Garden hingegen ist weitläufige, moderne, koreanische Gartenkultur. Für die Internationale Gartenausstattung 2013 von den (Landschafts-) Stararchitekten Jencks konzipiert. Kein Otter, viele Vögel, auch toll!
Mit Bussen erreiche ich zwei bedeutende buddhistische Tempelanlagen außerhalb am Berg Jogyesan:
Songgwangsa gehört zu den drei Juwelen-Tempeln Koreas und steht für die Sangha, die buddhistische Mönchsgemeinschaft. Und gehört zur „Pilgerreise zu den 33 heiligen Stätten des Avalokiteshvara“ an der ich mich bei meiner Koreareise grob orientiere.
Seonamsa gehört zum UNESCO-Welterbe „Sansa, Buddhist Mountain Monasteries in Korea“. Und ist stolz auf seine zwei uralten Steinpagoden, jahrhundertealte Pflaumenbäume, traditionellen Anbau und Zubereitung von Wildtee und die älteste Tempeltoilette Koreas: Haewooso, „Ort an dem man Sorgen loslässt“.
- Tag 29 in Südkorea: Jinju

Eigentlich nur als Umsteigebahnhof geplant, sehe ich in Jinju, aus dem Bus, viele große bunte Laternen auf dem Namgang-Fluss: Das Jinju Namgang Yudeung Festival! Grund genug die Weiterreise auf den späten Abend zu verschieben.




































































































































