Muxia 2022

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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Japan).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey
(current: Japan).
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Neueste Beiträge:

  • Tage 80 bis 82 in Japan: Nara

    Nara: Im 8. Jahrhundert, vor Kyoto, Kaisersitz und Hauptstadt Japans, heute Ort ältester Tempel des Landes. Die wichtigsten Welterbestätten liegen um den weitläufigen bewaldeten Nara Park: Der Todai-ji Tempel, dessen Haupthalle aus dem 8. Jahrhundert noch immer das größte Holzgebäude der Welt ist und einen über 15 Meter hohen Buddha beherbergt. Der Kasuga-Taisha Schrein mit tausenden Stein- und Bronzelaternen. Und Kofuku-ji mit seiner monumentalen zentralen goldenen Halle und einer über 50 Meter hohen Pagode, die aber von einem gigantischen Baugerüst verdeckt wird. Die eigentliche Sensation Naras aber lebt völlig frei und von den entzückten Besuchern unberührt dazwischen und macht auch gerne mal einen Spaziergang in die Stadt.

    Etwas außerhalb liegt der Tempelkomplex Horyu-ji. Japans erste UNESCO-Welterbestätte überhaupt. Mit seiner Haupthalle und der fünfstöckigen Pagode aus dem 7. Jahrhundert besitzt er nicht die größten, aber die ältesten erhaltenen Holzgebäude der Welt. Und frühe, über Tausend Jahre alte, faszinierende buddhistische Kunst in seinem schönen Museum. Aber keine Hirsche.

    Wieder einmal das Buch „1000 heilige Orte“ von Christoph Engels schickt mich zum Hase-dera Tempel, einem „atmosphärischen Bergtempel“ am Hang des Berg Hase am Ende eines bewaldeten Tals. Etwas kompliziert ist die Fahrt dort hin mit dem „local train“. Obwohl der Hase Highway hindurchgeführt, scheinen sich im Ort Hase tatsächlich Fuchs und Hase Gute Nacht zu sagen. Eine kleine Wanderung führt vom Bahnhof zum Tor des Tempels und 399 Stufen einer schönen überdachten Holztreppe führen vom Tor hoch zu den Hauptgebäuden. Vor der Haupthalle liegt eine große Holzterrasse über dem Tal, in der Halle steht eine über 10 Meter hohe Holzstatue der elfgesichtigen Kannon, Göttin (Bodhisattva) der Barmherzigkeit. Diese beliebte buddhistische Gottheit kenne ich aus Indien. Dort, im Mutterland des Buddhismus, wird sie männlich dargestellt.

  • Tag 79 in Japan: Uji

    Auf der Durchreise noch schnell eine UNESCO-Weltkulturerbestätte mitnehmen: Auch in der Anlage des Byodo-in Tempel in der Kleinstadt Uji spielen die eigentlichen Tempelhallen keine große Rolle. Architektonisch einzigartig und einfach nur schön ist stattdessen die Phönix-Halle. Original aus dem 11. Jahrhundert. 1000 Jahre alt, unvorstellbar wenn man heute davor steht. Und bewegend schön, weil wunderbar präsentiert, sind die fliegenden Bodhisattvas auf Wolken, ursprünglich originale Ausstattung der Halle, heute im kleinen aber hochmodernen unterirdischen Museum des Tempels.

  • Tage 78 und 79 in Japan: Kyoto 2

    Zwei weitere Tage Kyoto.

    Rokuon-ji Tempel und der goldene Pavillon: „Das extrovertierte, prachtvolle Meisterwerk der Stadt“. Drei Stockwerke aus drei verschiedenen Bauepochen, die beiden oberen komplett vergoldet. Darüber thront ein goldener Phönix. Und alles spiegelt sich im Teich davor. Die eigentlichen Haupt- und Nebenhallen des Tempels gehen dagegen unter. Jisho-ji Tempel und der silberne Pavillon: „Die introvertierte, dezente Schönheit Japans“. Silbern ist der Pavillon nicht, die Finanzen haben es wohl nicht mehr hergegeben. Der riesige Kegel aus weißem Sand im Trockengarten steht für die Schönheit im Vergänglichen. Und den Mount Fuji. Sehr schöne Gärten haben beide Tempel.

    Sehr hübsch entlang eines kleinen Kanals und vorbei an vielen kleineren Tempeln führt der Philosophenweg, vom Jisho-ji zum großen Nanzen-ji. Einer der wichtigsten Zen-Tempeln seit dem 13. Jahrhundert. Und Kuriosität, da ein Aquädukt über sein Gelände führt.

    Do you Kyoto? Tatsächlich eine Erinnerung an die Klimaschutzkonferenz 1997.

    Nochmal weltliche Macht. Aber auch religiöser Führungsanspruch. Kieswege führen durch das Gelände, zwischen die Hallen und Paläste und durch den Park der kaiserlichen Residenz. Betreten können die Gebäude nicht werden. Aber offene Tore bieten schöne Einblicke in die Hallen.

    Wenn Du die KI mit der Frage marterst, wo Kyoto jenseits von Tempeln, Schreinen und Palästen außergewöhnlich ist, dann schickt sie Dich zum Hauptbahnhof: Grand Staircase, Sky Garden und Skyway.

    Auch vier weitere Tage in Kyoto hätten gut gefüllt werden können. Aber in Nara warten die Hirsche.