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Neueste Beiträge:
- Tag 42 in Indien: Fatehpur Sikri

Ein besonderes schönes Heiligtum zieht mich für den Tag nach Fatehpur Sikri, etwa 50 Kilometer westlich von Agra. Die Hinfahrt ist mit dem TukTuk möglich. Am Abend zurück ist es schwieriger. Schließlich bin ich Sozius auf der Honda eines Heranwachsenden. In einer Höhle bei Fatehpur Sikri lebte der Sufi-Heilige Sheikh Salim Chishti (1478 bis 1572). Nachdem er dem Großmogul Akbar erfolgreich die Geburt eines Sohnes voraussagte, verlegte Akbar Hof und Residenz nach Sikri und ließ dort mit dem Fort einen neuen Regierungssitz bauen, um Sheikh Salim Chishti zu ehren und um ihm nahe zu sein.
Mein eigentliches Ziel ist aber weniger das Fort sondern mehr die, Sufis als wichtiges Heiligtum geltende, Grabstätte des Salem Chishti. Der berühmte weiße Marmorschrein im großen Innenhof der monumentalen Jama Masjid Moschee neben dem Fort. Dieser Schrein entstand als Zeichen von Akbars Verehrung für den Sufi-Heiligen. Die eigentliche Grabstätte ist komplett von filigranen weisen Marmorgittern umgeben und gilt als eines der schönsten Beispiele indo-islamischer Architektur. Insbesondere aber ist es ein Platz gelebter Spiritualität und tiefer Verehrung der Menschen, die in großer Anzahl hierher kommen. Und am Marmorgitter im inneren Umgang einen Bindfaden hinterlassen, der den Heiligen an ihr Anliegen erinnern soll. So ist es ein sehr lebendiger Ort und für mich, nach dem abgelegenen Bihar Sharif am fünften Tag meiner Reise, das zweite aber anders erlebte Sufi-Heiligtum in Indien.
- Tage 40 und 41 in Indien: Agra

Agra ist mehr als das Taj Mahal. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt (zeitweise mit dem benachbarten Fatehpur Sikri) Regierungssitz der Mogulkaiser. Von hier aus herrschten sie fast über den gesamten indischen Subkontinent. Auch das rote Fort, eine ummauerte kaiserliche Stadt mit Palästen (die frühen aus rotem Sandstein, die späteren aus weißem Marmor), Audienzhallen, Moscheen und Gärten, ist UNESCO-Welterbe. Deshalb ließ Großmogul Shah Jahan das Taj Mahal in Agra, am Fluss aber in Sichtweite seines Palastes im Fort, bauen. Seine letzten Lebensjahre soll er, von seinem Sohn entmachtet, unter Hausarrest im Turm Musamman Burj verbracht haben, mit direktem Blick auf die Ruhestätte seiner Gemahlin.
Wieder unternehme ich Gänge durch die Gassen der Innenstadt. Die beiden schönen katholischen Kirchen sind gepflegt aber versperrt. Auch am Ostersonntag kein Hinweis darauf. Das Fest scheint auch unter den Christen hier keine große Relevanz zu haben. Eher ein Kuriosum ist das „Red Taj Mahal“, die Grabstätte des niederländischen Offiziers John Hessing aus dem Jahr 1803 auf einem der ältesten christlichen Friedhöfe Indiens.
- Tage 40 und 41 in Indien: Taj Mahal und Baby Taj Mahal

Bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens und eine der bekanntesten der Welt: Das Taj Mahal in Agra.
Mitte des 17. Jahrhunderts vom Mogulkaiser Shah Jahan als Mausoleum für seine Gemahlin Mumtaz Mahal erbaut, ist es kein spiritueller Ort im Sinne meiner Reise. Aber ein Ort der Schönheit. Und vielleicht der Liebe. Es gilt, früh rauszukommen um vor Sonnenaufgang am Start zu sein.
Baudenkmäler pflegen keine Babys zu bekommen. Insofern ist der geläufige Beiname „Baby Taj Mahal“ irreführend. Und tatsächlich ist das I’timad-ud-Daulah Mausoleum etwa zehn Jahre älter als das Taj Mahal. Von Kaiserin Nur Jahan wurde es für ihren Vater, Großvater der Mumtaz Mahal, erbaut. Erstmals zeigt es die typischen architektonischen Merkmale und wunderschönen Marmoreinlegearbeiten und gilt deshalb als architektonischer Vorläufer des großen Taj Mahal.










































































































