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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Japan).
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Neueste Beiträge:
- Tage 30 und 31 in Südkorea: Suncheon

Suncheon, immer noch ganz im Süden der koreanischen Halbinsel, bietet mir Grün in zwei ganz unterschiedlichen Varianten:
Suncheon Bay Wetland Reserve ist Paradies für Vögel, Ornithologen und Naturliebhaber. Leider ist (fast) niemand Zuhause: Die Zugvögel sind noch auf der Reise. Wie der Naturliebhaber. Aber der Weg auf Stegen durch das Schilfmeer und der Blick vom Aussichtshügel auf das Wattland sind auch so toll. Und ein Otter zeigt sich: Er reist nicht.
Suncheon Bay National Garden hingegen ist weitläufige, moderne, koreanische Gartenkultur. Für die Internationale Gartenausstattung 2013 von den (Landschafts-) Stararchitekten Jencks konzipiert. Kein Otter, viele Vögel, auch toll!
Mit Bussen erreiche ich zwei bedeutende buddhistische Tempelanlagen außerhalb am Berg Jogyesan:
Songgwangsa gehört zu den drei Juwelen-Tempeln Koreas und steht für die Sangha, die buddhistische Mönchsgemeinschaft. Und gehört zur „Pilgerreise zu den 33 heiligen Stätten des Avalokiteshvara“ an der ich mich bei meiner Koreareise grob orientiere.
Seonamsa gehört zum UNESCO-Welterbe „Sansa, Buddhist Mountain Monasteries in Korea“. Und ist stolz auf seine zwei uralten Steinpagoden, jahrhundertealte Pflaumenbäume, traditionellen Anbau und Zubereitung von Wildtee und die älteste Tempeltoilette Koreas: Haewooso, „Ort an dem man Sorgen loslässt“.
- Tag 29 in Südkorea: Jinju

Eigentlich nur als Umsteigebahnhof geplant, sehe ich in Jinju, aus dem Bus, viele große bunte Laternen auf dem Namgang-Fluss: Das Jinju Namgang Yudeung Festival! Grund genug die Weiterreise auf den späten Abend zu verschieben.
- Tage 26 bis 28 in Südkorea: Tongyeong

Tongyeong: Im Süden der koreanischen Halbinsel, südlichster Punkt meiner Südkorea-Rundreise. Hafenstadt mit nur 117.000 Einwohnern aber 570 vorgelagerten Inseln, die zum Stadtgebiet gehören. Das Cablecar und eine kurze Wanderung bringen mich zum Gipfel des Mireuksan Mountain mit seiner herrlichen Aussicht auf die Stadt und die Inselwelt des Hallyeohaesang-Seenationalparks. Die Stadt ist von der modernen, aber auch der historischen Seefahrt geprägt: Auf einem Hügel mit strategisch günstiger Sicht über den Hafen, liegen die Holzhallen der Marinekommandozentrale Samdo Sugun Tongjeyeong aus dem frühen 17. Jahrhundert. Im Hafen liegen Replica der Schildkrötenboote mit denen die erste japanische Invasion in dieser Zeit zurückgeschlagen wurde. Und im konfuzianischen Schrein werden natürlich keine Gottheiten, sondern der zuständige Admiral verehrt.
Wieder einmal bietet der Gang über den Markt Gelegenheit über vegetarische Ernährung nachzudenken: In gestapelten Glaskästen und Plastikbecken wird das Abendessen an den Marktständen und vor den Restaurants angeboten: Noch lebend aber in prekärer Lage.
Die kleine Insel Saryangdo verspricht „eine der spektakulärsten Wanderungen Koreas“. Eine Gratwanderung quer über die Insel und ihre 300 bis 400 Meter hohen Gipfel direkt über dem Ostchinesischen Meer. „Absolute Schwindelfreiheit erforderlich“. Ich bin es nicht, aber zuweilen etwas dickköpfig. Tatsächlich spektakulär verläuft der Weg über den felsigen Gebirgskamm. Südkorea-typisch ausgebaut mit Treppen und Stegen, Geländern, steilen Leitern und zwei tollen Hängebrücken.
Auch danach bekommen die Beine keine Ruhe: Auf dem Weg vom Hafen zum Hostel entdecke ich Plakate und Banner für das Festival „2026 National Heritage Media Art Tongyeong“. Ein Festival für das, was hier sehr gemocht wird: Licht in allen Farben.


































































































































