Herzlich willkommen!
Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Indien).
Schön, dass du dabei bist!
Welcome!
On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Indien).
Glad you’re here!
Neueste Beiträge:
- Pilgerweg nach Muktinath, Nepal: Tage 5 bis 9

Als Tag der (Knie-) Schmerzen ist der Abstieg von Ghorepani (2.870 Höhenmeter) nach Tatopani (1.190 Höhenmeter) in die Etappenplanung eingepreist. Durch zwei Klimazonen geht es auf Pisten und Natursteintreppen zunächst durch den Bergwald und dann durch die subtropische Zone mit kleinen Dörfern der Margar-Volksgruppe, deren Gemüsegärten und Felder. So ist es tatsächlich eine tolle, farbenfrohe Wanderung, bevor es im letzten steilen Abstieg zum Kali-Gandaki-River hinunter geht, dem ich bereits bei der Busfahrt nach Pokhara (Opfergaben von der Brücke) begegnet bin und der hier, bzw in seinem oberen Verlauf (dem ich die kommenden Tage folgen werde) die tiefste Bergschlucht der Erde bildet.
Auf 17 km Strecke beträgt der Abstieg insgesamt 1.910 Höhenmeter. Die Knie halten durch. Nur auf der weit gespannten Hängebrücke vor Tatopani werden sie etwas weich. In Tatopani warten zur Erholung die „Natural Hot Spring“. Da der Eintrittspreis für nepalesische Staatsangehörige nur ein Bruchteil beträgt, sitzen in den beiden Becken Einheimische, Biker aus England (die der Schlucht folgen), Trekker aus Australien und Kanada (unterwegs zum Annapurna Base Camp) und ein deutscher Pilger (nach Muktinath) beisammen. Die Biker trinken kühles Bier, die Trekker Wasser, der Pilger Coke. Die Einheimischen schauen dem Treiben der Gäste zu. Das Wasser der Quellen ist tatsächlich hot.
Open end folge ich der Schlucht des Kali-Gandaki River steil aufwärts. An der linken Steilwand klebt die Straße bzw Piste über dem Fluss. An der rechten Wand, noch höher, mein Trail. Trotzdem ist es wieder eine schöne Wanderung durch kleinste Dörfer. Noch im subtropischen Bereich, wachsen Bananen und Orangen in den Gärten. Und Gras. Erst im letzten Drittel muss auch ich auf die linke Seite wechseln: Rechts gibt es keine Dörfer mehr sondern nur noch senkrechte Felswände und Geländeabbrüche. Auf 2000 Meter Höhe, in Ghasa, einem früheren Kontrollpunkt der Handelsroute zwischen Indien und Tibet, erreiche ich das tibetisch geprägte Lower Mustang. Zum dritten Mal wird meine Permit kontrolliert und gestempelt. End wird das kleine Dorf Lete auf 2.500 Höhenmetern.
Die Schlucht verändert ihren Charakter: Sie wird flacher: Das Ziel der Tagesetappe, Marpha, liegt mit 2.670 Meter nur rund 200 Meter höher als der Ausgangspunkt (allerdings führt der Trek dazwischen auch über einen 400 Meter höheren Pass). Der Fluss führt jetzt im Frühjahr wenig Wasser, hat aber ein mehrere hundert Meter breites Kiesbett gebildet. Nach und nach erreiche ich das sog. tibetische Hochland im Wetterschatten des Himalaya. Tatsächlich ist es am Vormittag das erste Mal klar und die Gipfel der beidseitigen 7.000er liegen in der Sonne. Lang folge ich dem Flussbett, durch das auch ein stürmischer Wind von den Bergen ins Tal pfeift. Dann wieder in den Bergwald, der hier jedoch nicht aus Rhodhodendren und Orchideen, sondern aus Kiefern und Wacholder besteht. Statt Bananen und Citrusfrüchten gibt es nun Apfelplantagen. Da die Wegführung im Wald unklar ist, gerade ich in ein militärisches Trainingscamp. Alle Stellungen sind nach Nordost gerichtet: Die Grenze zu China bzw Tibet ist weniger als 100 km entfernt. Wieder werde ich ausführlich befragt, dann aber zum Tee eingeladen. Am Nachmittag bringt ein Gewitter erst Hagel, dann Regen.
Marpha gehört zu den Panch Gaun, den fünf historisch wichtigen Dörfern der Mustang-Region und liegt an der alten Handelsroute zwischen Tibet und Indien. Die Menschen gehören der Volksgruppe der Thakali an und pflegen eine Mischung aus tibetisch-buddhistischen und hinduistischen Traditionen. Der alte Ortskern ist geprägt von typischen niedrigen Natursteinhäusern mit flachen Lehmdächern, die wiederum mit Brennholzstapeln eingerahmt sind. Über dem Dorf liegt ein schönes, für Besucher offenes, tibetisch-buddhistisches Kloster. Marpha bezeichnet sich als „Dorf der Apfelgärten“. Apple pie und Apple Brandy wird offeriert. Zum Dessert gibt es heute Apfelküchlein.
Ab Marpha (2.670 HMR) folge ich weiter dem Flussbett des Kali Gandaki River. Mustang: Landschaft und Kultur sind faszinierend. Das Vorankommen ist schwierig weil hinter jeder Biegung ein neuer einzigartiger Blick wartet. Und einem der Talwind von den Gipfeln, pro zwei Schritten vorwärts, wieder einen Schritt zurück drückt. Immer wieder wird der Blick von der Nordwand des 7.061 Meter hohen Nilgiri North angezogen. Neben der erwarten Aussicht und der kleinen Stupa, stoße ich auf dem Kuthsab Hügel überraschend auf das jahrhundertealte tibetisch-buddhistische Ternga Nigmaw Monastery und kann es besuchen. Am Ziel in Kagbeni (2.850 HMR) führt mich und erklärt mir ein 17-jähriger Mönch des dortigen Klosters den 600 Jahre alten und den neuen Tempel. Am Fresko zum Rad des Samsara hält er mir einen langen Vortrag darüber in Nepal-Englisch. Im alten Tempel hängen die geheimnisvollen tibetischen Masken, die zu besonderen Festen getragen werden. Fotografieren darf ich nur im neuen Tempel. Abendessen und Übernachtung gibt es heute bei Yac Donalds.
Zwischen Kagbeni und Ranipauwa liegen heute die letzten 1.000 Höhenmeter meines Weges. Vom Tal des Kali Gandaki River geht es in die Schlucht des Jhong Kola. Das Hochland und die umliegenden Gipfel können nur mit Superlative beschrieben werden. Im kleinen Dorf Jharkot gibt es nochmal ein tibetisch-buddhistisches Kloster. Auch hier wird mir der Tempel („five or six hundred years old“) geöffnet.
Ranipauwa ist das letzte kleine Dorf mit Übernachtungsmöglichkeiten vor Muktinath. Von hier aus führt nur noch eine lange Treppe (nochmal über 100 Höhenmeter) zum Heiligtum mit seinen Tempeln. Mein Ziel, meinen Pilgertraum Muktinath im Himalaya, habe ich damit am frühen Nachmittag tatsächlich erreicht.
Neun Tage durfte ich die 148 km von Pokhara/Birethanti nach Muktinath, am Annapurna Massiv und im Lower Mustang, gehen. Bzw. auf- und absteigen: Für die knapp 2.800 Höhenmeter zwischen Start und Ziel hat mich meine Route 8.175 Meter auf- und 5.430 Meter absteigen lassen. Jeder Tag, manchmal auch halber Tag, hatte seinen eigenen faszinierenden Charakter. 1 1/2 Tage möchte ich nun in Muktinath verbringen und die Tempel und die Rituale der buddhistischen und hinduistischen Pilger und Sadus auf mich wirken lassen.
- Pilgerweg nach Muktinath, Nepal: Tage 1 bis 4

Aus dem Buch „Pilgern – Wege der Stille“ (Dieter Glokowski) ist mir der Pilgerweg zum Klosterheiligtum Muktinath seit Jahren als „einer der bedeutendsten Pilgerpfade der Welt“ bekannt und zu einem kleinen Pilgertraum geworden. Das Buch beschäftigt sich in erster Linie mit dem spirituellen und kulturellen Aspekten. Ob und wie ich den Weg im Annapurna Massiv und Lower Mustang im Himalaya tatsächlich praktisch bewältigen kann, bespreche ich mit hilfsbereiten Locals in Pokhara. Wie sich herausstellt ist der uralte Pilgerweg auf weiten Teilen identisch mit dem südwestlichen neuen Annapurna Circuit Trek. Pokhara liegt auf 800 Höhenmeter, Muktinath auf 3.800. Dazwischen liegen jedoch mehrere Pässe und die spektakuläre, tiefe Schlucht des Kali Gandaki Flusses. Etwa zehn Tage sind realistisch.
Ein Fahrer bringt mich zum Trekking Start Point und Check Post Birethanti. Die Permit wird kontrolliert und abgestempelt. Dann kann es los gehen. Auf einer Distanz von 15 km steige ich von 1.020 auf 2.110 Höhenmeter hoch zum ersten Etappenort Ghandruk. Noch bewege ich mich in einem landwirtschaftlich geprägten grünen Bereich. Euphorbia, unsere „Weihnachtssterne“, stehen als Bäume und Büsche in roter und gelber Blüte. Ich komme durch kleinste Dörfer. Die Einwohner, überwiegend der Volksgruppe der Gurung zugehörig, beginnen die steil angeordneten, terrassenförmigen Felder zu bestellen. Im Winter haben die Büffel im Dorf für Mist gesorgt. Nun wird der Mist im Korb auf dem Rücken zu den Feldern getragen. Auf jede Terrasse wird ein Korb Mist ausgebracht. Es sind viele Terrassen. Nach dem Startpunkt sitzen plötzlich wieder einige Affen am Weg. Kurz prüfe ich wie meine Bananen verstaut sind. Knapp 1000 Meter höher, sehe ich erstmals Himalaya-Languren mit ihren weißen Krägen in den Bäumen. Diese sind deutlich größer als die anderen Affen, aber scheu.
Ghandruk ist ein typisches (und als solches bekanntes) Dorf der Gurung (Gurkhas…). Die niedrigen Steinhäuser mit Schieferdach und oft Lehm verputzt, scheinen am Steilhang zu kleben. Zwischen den ersten und den letzten Häusern des Dorfes liegen ca. 200 Höhenmeter. Straßen gibt es im Ortskern nicht, kaum Wege, die Häuser sind stattdessen durch steile Natursteintreppen verbunden. Die hier vorherrschenden Religionen sind mit einem kleinen tibetisch buddhistischem Kloster und einem kleinen Shiva Tempel präsent.
Am nächsten Morgen steige ich sonnig zunächst auf steilen Treppen zum 2.300 Meter hoch gelegenen Tempel auf, der der Gurung Gottheit Meshram Barah gewidmet ist. Dann geht es zunächst wieder abwärts, bevor mein Weg auf 9 Kilometer kontinuierlich zum Etappenziel Tadapani auf 2.700 HMR aufsteigt. Ab deutlich über 2.000 Meter wandere ich durch den wunderschönen „montanen Himalaya-Bergwald“: Rhododendren sind hier mächtige Bäume und blühen in den Baumkronen knallrot. An den bemosten Stämmen blühen Orchideen. Dazwischen stehen große Farne. Zwischen den Bäumen zeigt sich kurz ein Tier das mir wie ein kleiner Bär erscheint. Tatsächlich ist es ein Himalaya-Gelbkehlmarder. Tadapani, das mit Fahrzeugen nicht mehr erreicht werden kann, ist nicht mehr als ein kleiner Etappenort. Auch heute machen die Wolken den Blick auf den, genau gegenüber liegenden, 7.000 Meter hohen, „Fishtail Mountain“ zunichte. Aber auch hier ist es freundlich.
Am Morgen hat sich der Bergwald in einen mystischen Nebelwald verwandelt. Es geht weiter steil bergauf. Die Luft ist gefüllt mit Feuchtigkeit und dem Duft der Nepalesischen Papierpflanze. Und wird langsam dünner: Nach zwei Stunden sind 3.000 Höhenmeter erreicht. Ab etwa 3.200 Meter endet der Wald abrupt. Die steilen Hänge sind mit goldgelben Gras bewachsen. Dazwischen Rhododendren, die nun keine Bäume sondern nur noch Büsche sind. Und zunehmend kleinblättriger Bambus. Der Bambus nährt den Roten Panda. Der aber ist wohl dämmerungsaktiv und lässt sich nicht blicken. Auch die Schneereste nehmen zu. Im Bach gluckert das Wasser unter einer Eisplatte. Nach gerade acht Kilometer ist das Etappenziel Dobato, eigentlich nur drei einfache Lodges, auf 3.426 Meter erreicht. Nach einer Suppe steige ich noch zum Mulde View Point auf 3.637 Höhenmeter auf. Die Hoffnung, über die Wolken zu kommen und endlich die umliegenden 7 und 8000er zu sehen, erfüllt sich nicht: Die kleine Gebetsmühle, die den höchsten Punkt markiert, liegt in dichtem Nebel. Die Nacht über 3.400 HMR wird lausig kalt.
Zum Sonnenaufgang nochmal zum Mulde View Point aufzusteigen hat auch heute keinen Sinn. Beim Nepali traditional Breakfast jedoch wird es etwas heller, Lücken reißen in die Wolken und geben kurz den Blick auf die Spitze des 7.219 Meter hohen Annapurna South frei. Und schließen sich genauso schnell wieder. Das Tagesziel Ghorepani liegt mit 2.870 Meter deutlich tiefer als Dobato. Dazwischen liegen mehrere Pässe, so dass es am Ende des Tages ein Abstieg von über 1.100 Meter wird. Zunächst aber geht es nochmal auf 3.600 HMR hoch. Dann überwiegend auf einem schönen Kammweg weiter. Nebel und Niesel gehen fließend ineinander über. Pünktlich unter 3.200 Meter beginnt wieder der blühende Bergwald. Während ich bisher eher abseits unterwegs war, stoße ich in Ghorepani auf den Annapurna-Circuit, „eine der berühmtesten Trekkingrouten der Welt“. Dessen südwestlichen Teil will ich in den kommenden Tagen bis Muktinath folgen.
- Tage 4 bis 9 in Nepal: Pokhara

An der Ticket-Hütte in Lumbini werden mir Tickets für den kleinen (18 Plätze) oder großen (Reise-) Bus angeboten. Da die Fahrzeit des kleinen zwei Stunden kürzer ist, entscheide ich mich für diesen. Wie sich herausstellt fährt der große Bus wohl in weitem Bogen über den neuen Highway, während mein kleiner den sog. Siddhartha Highway, direkt durch und über die Berge nimmt. 7 1/2 Stunden dauert die Fahrt über 200 km halsbrecherische Pisten und Pässe. Manche Mitfahrer übergeben sich. Fahrzeug und Fahrer scheinen aber vertrauenswürdig. Auf der Brücke über den heiligen Kali Gandaki River (dessen Schluchten ich im Himalaya wieder treffen möchte) bleibt der Bus auf der ohnehin engen Fahrbahn plötzlich stehen. Einige Fahrgäste springen hinaus und werfen tütenweise Blumen oder andere, offenbar zu diesem Zweck mitgebrachte, Opfergaben in den Fluss. Dann geht die Fahrt weiter.
Pokhara: Geografische Mitte und zweitgrößte (320.000 Einw.) Stadt Nepals. Gelegen am Phewa Lake auf rund 800 Metern Höhe, noch im subtropischen Bereich. Die 8.000er des Annapurna Massiv und des ehem. „verbotenen“ Königreichs Mustang sind aber nur noch 50 Kilometer entfernt. Bei passendem Wetter sollen die Hügel um Pokhara spektakuläre Ausblicke in den Himalaya bieten. Ich habe angenehmes Wetter aber (jahreszeitlich typisch) Dunst statt Ausblicke.
Ziele meiner Wanderungen sind zunächst die World Peace Pagoda des japanisch buddhistischen Nipponzan Myohoji Ordens (nach Rajgir und Lumbini bereits die dritte auf meiner Route, aber auch in Wien gibt es eine) auf dem Anadu Hill und der Shiva Tempel auf dem Pumdikot Hill über dem See.
Pokhara ist freundlich. Anders als ich die Städte in Nordindien erlebt habe, gibt es genug Platz, selbst für Fußgänger, und Grün in den Straßen. Die Häuser sind keine Ruinen und haben kleine Gärten (oft steht eine Kuh darin). Es ist sauber und relativ ruhig. Auch die Menschen sind freundlich. Die Lake Side ist stark vom touristischen Treiben geprägt. Dem armen Nepal sei der Umsatz vergönnt. Selbst wandere ich tagelang durch die Straßen der Stadt, ihre Außenbereiche und über die umgebenden Hügel.
Devi’s Fall ist ein Naturphänomen in der Stadt: Der Wasserfall verschwindet einfach, d.h. er stürzt in eine unterirdische Schlucht. Dabei stürzt er auch durch die direkt daneben liegende Gupteshwor Cave. In der tiefen Höhle befindet sich ein natürlicher Lingam. Deswegen und weil sich hier die Elemente verbinden, wird die Höhle als Shiva Heiligtum bzw Tempel verehrt. Mehrfach gewundene Treppen führen zum eigentlichen Höhleneingang hinab. Eine weitere Schlucht entlang, wandere ich östlich aus der Stadt hinaus. In einem Vorort entdecke ich eine kleine christliche Kirche. Von meiner offensichtlichen Neugierde aufmerksam geworden, öffnet mir der zweite Gemeindevorstand den Kirchenraum im Obergeschoss. Jeden Samstag kommen hier 50 bis 80 Gemeindemitglieder zum Gottesdienst zusammen. Im Bereich Pokhara gibt es drei solcher Gemeinden. Ich werde zum Tee mit Jeevan und der Vorständin der Gemeinde im Gemeindesaal unter dem Kirchenraum eingeladen. Einige Jugendliche essen nachdem sie ein Lied für ein Fest eingeübt haben.
Eher zur Vorbereitung für den Weg nach Muktinath als der Aussicht (denn die ist nicht zu erwarten) wegen, besteige ich den 1600 Meter hohen Sarangkot. Überraschend erwartet mich oben ein schöner alter Bhagwati-Tempel und eine neue, 15 Meter hohe, Panchamukhi (fünf Gesichter) Ganesha Statue.
Das Wetter bleibt dunstig. Nicht wenige Reisende interessieren sich offenbar eh nicht für die Berge sondern beschränken sich gerne darauf, am Lake zu rauchen, was an den Hängen des Himalaya wächst. Weitere Tempel sind eher von lokaler Bedeutung, haben aber gerade deswegen ihren Charme. Seit dem verheerenden Erdbeben von 2015 bauen die Mönche und Novizen des buddhistischen Matepani Monastery, der Volksgruppe der Nyeshang, ihr Kloster wieder auf. Der große Tempel scheint fast fertig. Erst dann kommen die Gebäude für die Bewohner an die Reihe.
Am Tag der Parlamentswahlen steht das Land regelrecht still. Deshalb verbringe ich fünf statt der ursprünglich geplanten drei bis vier Tage in Pokhara. Zu sehen gibt es genug. Am Wahltwag bereite ich mich auf die Pilgerwanderung nach Muktinath vor. Nur am Nachmittag zieht es mich nochmal zum Phewa Lake: Mit dem SUP paddle ich hinaus zur kleinen Tempelinsel mit dem Tal Barahi Durga Tempel. Der Tempel ist Baustelle, auf dem See ist es angenehm.
Morgen soll es weiter gehen: Ich freue mich auf ein (vielleicht das) Highlight meiner Reise: Das voraussichtlich etwa zehntägige Pilgertrekking, zunächst im Annapurna Massiv, zum Klosterheiligtum Muktinath im Mustang Distrikt.
















































































































































































































































