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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Japan).
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Neueste Beiträge:
- Tage 10 und 11 in Taiwan: Chishang und Yushan National Park

Nur 25 Kilometer südlich von Yuli, ebenfalls im East Rift Valley zwischen den Gebirgszügen, liegt Chishang. Mein ausführlicher Rundgang steht wieder unter dem Motto Reis: Reis im legendären Bento im alten Bahnhof und Reis auf den Feldern, gerade von Grün zu Gold wechselnd. Und dazwischen der Dapo Pond, dessen Lotus-Pflanzen auch schon den Spätsommer erkennen lassen.
In den Yushan National Park im Zentralgebirge führen weder Bus noch Bahn. Aber mit dem Roller komme ich gut hin. Der höchste Gipfel des Parks, der weiter im Westen liegende Yushan, ist mit 3.952 Metern der höchste Taiwans und Ostasiens. So hoch komme ich auf dem historischen Walami Hiking Trail (und ohne spezielle Permit) nicht. Aber der Weg führt wunderschön, hoch über dem tief eingeschnittenen Tal des Lakulaku-Flusses, an Wasserfällen und über Hängebrücken, durch den subtropischen Bergwald. Obwohl ich keine Bärenglocke benutze, lässt sich der Taiwanische Schwarzbär nicht blicken. Ist okay so. Die Rückfahrt auf dem Roller erfordert auch nach der Bergstraße Konzentration: Taifun Champi kündigt sich bereits mit heftigen Böen an.
- Tage 8 und 9 in Taiwan: Hualien und Yuli

Der Local Train bringt mich nach Hualien, noch im Norden der Ostküste. Zugunsten des Ling Jiou Mountain Monastery in Fulong ist es bereits früher Abend. Zeit zur Versorgung am Night Market.
Ein Limited Express Train wird es nach Yuli. Die Kleinstadt liegt im flachen East Rift Valley zwischen dem Zentralgebirge und dem Küstengebirge. Offenbar optimal zum Reisanbau. Während ich zu Beginn meiner Reise in Japan noch das Pflanzen erlebte, beginnt nun hier die Reisernte. Vom Shinto Schrein aus der japanischen Besatzungszeit ist nur eine Ruine übrig. Aber im Stadttempel begegnet mir wieder die bunte Mischung, Synkretismus: Neben dem daoistischen Kriegsgott, dem der Tempel geweiht ist, steht die buddhistische Bodhisattva des Mitgefühls. Und aus dem chinesischen Volksglauben einer den ich bereits aus Taipei kenne: Yue Lao, der alte Mann unter dem Mond. Zuständig dafür, Menschen mit unsichtbaren rote Fäden zu verbinden und über die Verbindungen zu wachen. In manchen Tempeln einfach „The Matchmaker“ genannt. Die kleine katholische Kirche aus den 1950ern ist auch nicht weit. Taiwan ist Erdbebengebiet. Bei Yuli treffen die Eurasische Kontinentalplatte und die Philippinische Meeresplatte aufeinander. Dazwischen geraten kann man nicht: Der Radweg führt auf einer Brücke darüber.
- Tage 5 bis 8 in Taiwan: Fulong

Fulong: Zwei ruhige Tage im kleinen Küstenort, ganz im Nordosten Taiwans, zu Beginn der Taiwan-Rundreise. Auf dem historischen Caoling Trail wandere ich über die Berge der kleinen Halbinsel, durch subtropischen Regenwald und mit herrlichen Ausblicken auf die Pazifikküste vor, hinter und unter mir.
Und mache was alle Besucher hier machen: Umrunde die Landzungen auf dem Küstenweg mit dem Fahrrad. Der Rückweg, ein kleines Highlight, folgt nicht der Küste, sondern führt, über zwei Kilometer lang und fast schnurgerade, durch einen ehemaligen Eisenbahntunnel, der nun den Radfahrern vorbehalten ist.
Erst am zweiten Abend in Fulong stelle ich fest, dass auf dem Yingzai Shan Mountain, dem Adlerberg, über Fulong das Ling Jiou Mountain – Wu Sheng Monastery, eines der wichtigsten buddhistischen Klöster Taiwans liegt. Meister Hsin Tao gab Berg und Kloster den Namen Geierberg, in Bezug auf den Geierberg in Rajgir, Indien, den ich im Februar besucht habe, wo der historische Buddha das Lotus Sutra lehrte. Die Weiterreise lässt sich um einige Stunden verschieben. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, gehe ich zu Fuß gut 2 1/2 Stunden den Berg hoch. Der Rückweg folgt dann nicht der kleinen Straße, sondern durchquert den Wald mit 500 Arhats, Schülern Buddhas, die ich aus Tempeln in Japan kenne. Wieder an der Küste gibt es dazu noch LJM FuCheng, ein nagelneues Besucherzentrum mit einer sehr modernen Ausstellung zum Chan-, chinesischen Zen, Buddhismus mit Elementen aus dem südostasiatischen und tibetischen Buddhismus.











































































































