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Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey (current: Japan).
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Neueste Beiträge:
- Tage 15 bis 17 in Südkorea: Daegu

Daegu: Mitten im quirligen Zentrum der 2,4-Millionen-Einwohner-Stadt übernachte ich in einer traditionellen Hanok-Unterkunft. Und werde von der Touri-Info auf die Stempel-Ralley Cours 2, Modern Cultural Street geschickt.
Die weitläufige Anlage des Donghwasa Tempel im Palgongsan Nationalpark überspannt mehr als 1.200 Jahre buddhistische Geschichte: Das Donghwasa Maaeyeorae Jwasang, „Felsrelief des sitzenden Buddha von Donghwasa“, stammt aus dem 9. Jahrhundert. Die 17 Meter hohe Statue des Yaksa Yeorae, Buddha der Heilung, stammt aus dem Jahr 1992 und steht nicht nur für Heilung sondern für den Wunsch nach friedlicher Wiedervereinigung Koreas. Aber auch in Korea sind die Übergänge fließend: Wie in vielen anderen Tempeln gibt es neben den Hallen zur Verehrung der Buddhas auch einen besonders gern besuchten Schrein für Sanshin, den Berggeist aus dem koreanischen Schamanismus.
Mit dem Palgongsan Cablecar komme ich am Nachmittag auf den Mount Palgong und wandere ab dort auf Dongbong Peak und Birobong Peak.
Nicht um Stempel, sondern um hölzerne Druckstöcke geht es im Haeinsa Tempel, 70 Kilometer westlich von Daegu: Die Tripitaka Koreana, 81.258 beidseitige Druckstöcke mit über 52 Millionen geschnitzten chinesischen Schriftzeichen aus dem 13. Jahrhundert, die den gesamten buddhistischen Kanon umfassen. Welterbe im Welterbe: Die Druckstöcke sind UNESCO-Weltdokumentenerbe, die schlichten Lagergebäude mit der raffinierten Luftzirkulation aus dem 15. Jahrhundert sind UNESCO-Weltkulturerbe. Zu sehen (und zu fotografieren) sind die langen Regale mit den Druckstöcken nur durch die Lüftungsschlitze.
- Tage 13 und 14 in Südkorea: Andong

Konfuzianismus statt Buddhismus und Akademien statt Tempel: Bei Andong liegen zwei von sieben Neokonfuzianische Akademien aus dem 16. Jahrhundert, die zum UNESCO Weltkulturerbe „Seowon, Korean Neo-Confucian Academies“ gehören. Ab Byeongsan Seowon führt der Wanderweg am und über dem Nakdong-Fluss zum Hahoe Folk Village, einem Dorf aus traditionellen Hanok Häusern. Einem großen Freilichtmuseum gleich. Aber die Häuser sind bewohnt, ab 18 Uhr müssen die Besucher raus. Vorher findet der traditionelle -und unterhaltsame- Maskentanz statt. In der überdachten Jjimdak Street in Andong reihen sich die Restaurants beidseitig aneinander. Gegessen wird innen, gekocht außen vor den Restaurants. Und überall gibt es nur ein Gericht: Riesige Portionen Jjimdak Korea Chicken.
In Dosan Seowon ist das Haus zu sehen in dem der berühmte Neokonfuzianische Philosoph Yi Hwang im 16. Jahrhundert gelebt und gelehrt hat. Heute sind er und die Akademie auf dem 1000,- WON Schein dargestellt. Das ist allerdings die kleinste Banknote. In Byeongsan stand ein Flügel des Tors zum Ritualbereich einen schmalen Spalt offen. Hier ist es fest verschlossen und erlaubt keinen Blick auf den Ahnenschrein. Zurück in Andong laufe ich raus aus der Stadt: Zur Mondscheinbrücke. Sie überspannt den längsten Fluss Koreas und ist die längste hölzerne Fußgängerbrücke des Landes. Und tatsächlich ein schöner Besuchermagnet.
- Tage 11 und 12 in Südkorea: Pyeongchang und Jinbu

„Hanadoen Yeoljeong“ Passion. Connected. Pyeongchang! Die olympischen Winterspiele 2018 fanden hier statt. Das überdimensionierte Hotel am Eingang des Odaesan-Nationalpark ist mit Olympia-Erinnerungsstücken gespickt. Mehrere spannende Tempel gibt es im Nationalpark. Im Glockenpavillon des Sangwonsa-Tempel hängt die älteste Glocke Koreas hinter Glasscheiben: Über 1.300 Jahre alt. Schön durch den Wald führt der Weg hoch am Odaesan-Massiv. Ich passiere die „Löwen Einsiedelei“ Jungdae Sajaam. Aus Lautsprechern, die in den Steinlaternen am Weg verborgen sind, legt sich hier oben das rhythmische Chanten und Trommel des Mönchs im Haupttempel über den Weg. In der kleinen Halle des Jeokmyeolbogung-Tempels gibt es keine Buddha-Skulptur: Als reale Gegenwart Buddhas gelten stattdessen Reliquien des historischen Buddha, die ein Mönch im siebten Jahrhundert aus China hierher gebracht haben soll. Die Reliquien sollen im Grashügel hinter dem Tempel unter einem kleinen, unscheinbaren aber uralten Stupa verwahrt sein. Jeokmyeolbogung gilt deshalb als einer der heiligsten Plätze Koreas. Trotzdem habe ich ihn an diesem sonnigen Nachmittag für mich allein.
In Jinbu findet der regionale, traditionelle Fünftagemarkt statt. Mit allem was die Menschen verspeisen. Berge frischer und getrockneter Fische möchte ich nicht wieder fotografieren. Aber im Zentrum der Kleinstadt entdecke ich auch zwei christliche Kirchen.







































































































































