Muxia 2022

Herzlich willkommen!

Auf meinem Reiseblog im Sabbatjahr 2026/27 sowie zu meinen früheren (Pilger-) Wegen. Hier auf der Startseite findest Du immer die drei aktuellsten Beiträge. Alle weiteren Posts, eine Karte mit meinem Standort bzw. der zurückgelegten Route usw. findest Du dann auf der Seite der jeweiligen Reise (aktuell: Südkorea).
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On my travel blog during my sabbatical year 2026/27, as well as about my earlier (pilgrimage) journeys. Here on the homepage you will always find the three most recent posts. All further entries, a map showing my current location or the route already covered, and more can be found on the page of the respective journey
(current: Japan).
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Neueste Beiträge:

  • Tage 13 und 14 in Südkorea: Andong

    Konfuzianismus statt Buddhismus und Akademien statt Tempel: Bei Andong liegen zwei von sieben Neokonfuzianische Akademien aus dem 16. Jahrhundert, die zum UNESCO Weltkulturerbe „Seowon, Korean Neo-Confucian Academies“ gehören. Ab Byeongsan Seowon führt der Wanderweg am und über dem Nakdong-Fluss zum Hahoe Folk Village, einem Dorf aus traditionellen Hanok Häusern. Einem großen Freilichtmuseum gleich. Aber die Häuser sind bewohnt, ab 18 Uhr müssen die Besucher raus. Vorher findet der traditionelle -und unterhaltsame- Maskentanz statt. In der überdachten Jjimdak Street in Andong reihen sich die Restaurants beidseitig aneinander. Gegessen wird innen, gekocht außen vor den Restaurants. Und überall gibt es nur ein Gericht: Riesige Portionen Jjimdak Korea Chicken.

    In Dosan Seowon ist das Haus zu sehen in dem der berühmte Neokonfuzianische Philosoph Yi Hwang im 16. Jahrhundert gelebt und gelehrt hat. Heute sind er und die Akademie auf dem 1000,- WON Schein dargestellt. Das ist allerdings die kleinste Banknote. In Byeongsan stand ein Flügel des Tors zum Ritualbereich einen schmalen Spalt offen. Hier ist es fest verschlossen und erlaubt keinen Blick auf den Ahnenschrein. Zurück in Andong laufe ich raus aus der Stadt: Zur Mondscheinbrücke. Sie überspannt den längsten Fluss Koreas und ist die längste hölzerne Fußgängerbrücke des Landes. Und tatsächlich ein schöner Besuchermagnet.

  • Tage 11 und 12 in Südkorea: Pyeongchang und Jinbu

    „Hanadoen Yeoljeong“ Passion. Connected. Pyeongchang! Die olympischen Winterspiele 2018 fanden hier statt. Das überdimensionierte Hotel am Eingang des Odaesan-Nationalpark ist mit Olympia-Erinnerungsstücken gespickt. Mehrere spannende Tempel gibt es im Nationalpark. Im Glockenpavillon des Sangwonsa-Tempel hängt die älteste Glocke Koreas hinter Glasscheiben: Über 1.300 Jahre alt. Schön durch den Wald führt der Weg hoch am Odaesan-Massiv. Ich passiere die „Löwen Einsiedelei“ Jungdae Sajaam. Aus Lautsprechern, die in den Steinlaternen am Weg verborgen sind, legt sich hier oben das rhythmische Chanten und Trommel des Mönchs im Haupttempel über den Weg. In der kleinen Halle des Jeokmyeolbogung-Tempels gibt es keine Buddha-Skulptur: Als reale Gegenwart Buddhas gelten stattdessen Reliquien des historischen Buddha, die ein Mönch im siebten Jahrhundert aus China hierher gebracht haben soll. Die Reliquien sollen im Grashügel hinter dem Tempel unter einem kleinen, unscheinbaren aber uralten Stupa verwahrt sein. Jeokmyeolbogung gilt deshalb als einer der heiligsten Plätze Koreas. Trotzdem habe ich ihn an diesem sonnigen Nachmittag für mich allein.

    In Jinbu findet der regionale, traditionelle Fünftagemarkt statt. Mit allem was die Menschen verspeisen. Berge frischer und getrockneter Fische möchte ich nicht wieder fotografieren. Aber im Zentrum der Kleinstadt entdecke ich auch zwei christliche Kirchen.

  • Tage 6 bis 9 in Südkorea: Sokcho

    Start der Südkorea-Rundreise jenseits von Seoul: Mit dem Express Bus fahre ich nach Sokcho an der Ostküste, nur rund 40 Kilometer südlich der demilitarisierten Zone. Einige Korea-typischen Hochhäuser und das Riesenrad stehen praktisch direkt am Strand. Ich mache einen ersten Abendspaziergang:

    Meine Reise orientiert sich an der „Pilgerreise zu den 33 Avalokitesvara- bzw. Gwaneum-Heiligtümern Koreas“. Alle 33 Heiligtümer des Bodhisattva des Mitgefühls werde ich nicht besuchen, um mich nicht darauf zu beschränken, aber zwei waren es bei Seoul und zwei, sehr unterschiedliche, sind es bei Sokcho. Naksansa, gegründet im Jahr 671, ist der Küstentempel: Seine Hallen und Pavillons stehen spektakulär auf den Felsen über dem Ostmeer.

    Sinheungsa, aus dem Jahr 652, ist der Bergtempel: Er liegt im Seoraksan-Nationalpark hinter der Stadt. Tongil-daebul, der „Große Buddha der Wiedervereinigung“ gibt dem Tempel eine moderne symbolische Dimension: Stetiges Gebet für Frieden und die Wiedervereinigung Koreas. Im Nationalpark wandere ich durch Wald und Granitfelsen zum Ulsanbawi-Gipfel. Wandern ist Volkssport in Südkorea: Wie ich es bereits anderswo beobachtet habe, haben sich die Menschen im Outdoor-Laden maximal umfangreich ausrüsten lassen. Dabei sind die Wege erstaunlich gut und bequem ausgebaut. Aber 700 Höhenmeter auf vier Kilometer müssen trotzdem überwunden werden.