Nochmal Tokyo. Das moderne Sumida Hokusai Museum präsentiert in dessen Heimatbezirk Entwicklung und Werk des wohl bedeutendsten japanischen Künstlers des 18. / 19. Jahrhunderts, Katsushika Hokusai, und die Präzisiontechnik des mehrfarbigen Holzschnittes. Und natürlich die ikonische „Große Welle vor Kanagawa“ aus der Serie „36 Ansichten des Mount Fuji“. Ich kann eine gute Sonderausstellung sehen – und mich auf den Mount Fuji vorbereiten.
Kamakura ist ein Tagesausflug von Tokyo an die Küste. Das Städtchen steht für Samurai-Kultur und Zen-Traditon. Und für japanisches Strandleben. Die Terrassen des Hase-dera Tempel liegen schön über der Stadt, in der Haupthalle wird eine neun Meter hohe, vergoldete elfköpfige Kannon-Statue verehrt. Der Daibutsu vom Kōtoku-in Tempel ist über elf Meter hoch. Die bronzene Buddha-Statue aus dem 13. Jahrhundert ist ein Wahrzeichen Japans. Seine ruhige Darstellung ein Sinnbild für Gelassenheit im Reinen-Land-Buddhismus. Die Tempelhalle jedoch, die ihn beherbergt hat, wurde über die Jahrhunderte mehrmals von Taifunen und Tsunamis zerstört. Deshalb sitzt der Daibutsu heute im Freien.






































