Zwei weitere Tage Kyoto.
Rokuon-ji Tempel und der goldene Pavillon: „Das extrovertierte, prachtvolle Meisterwerk der Stadt“. Drei Stockwerke aus drei verschiedenen Bauepochen, die beiden oberen komplett vergoldet. Darüber thront ein goldener Phönix. Und alles spiegelt sich im Teich davor. Die eigentlichen Haupt- und Nebenhallen des Tempels gehen dagegen unter. Jisho-ji Tempel und der silberne Pavillon: „Die introvertierte, dezente Schönheit Japans“. Silbern ist der Pavillon nicht, die Finanzen haben es wohl nicht mehr hergegeben. Der riesige Kegel aus weißem Sand im Trockengarten steht für die Schönheit im Vergänglichen. Und den Mount Fuji. Sehr schöne Gärten haben beide Tempel.
Sehr hübsch entlang eines kleinen Kanals und vorbei an vielen kleineren Tempeln führt der Philosophenweg, vom Jisho-ji zum großen Nanzen-ji. Einer der wichtigsten Zen-Tempeln seit dem 13. Jahrhundert. Und Kuriosität, da ein Aquädukt über sein Gelände führt.
Do you Kyoto? Tatsächlich eine Erinnerung an die Klimaschutzkonferenz 1997.
Nochmal weltliche Macht. Aber auch religiöser Führungsanspruch. Kieswege führen durch das Gelände, zwischen die Hallen und Paläste und durch den Park der kaiserlichen Residenz. Betreten können die Gebäude nicht werden. Aber offene Tore bieten schöne Einblicke in die Hallen.
Wenn Du die KI mit der Frage marterst, wo Kyoto jenseits von Tempeln, Schreinen und Palästen außergewöhnlich ist, dann schickt sie Dich zum Hauptbahnhof: Grand Staircase, Sky Garden und Skyway.
Auch vier weitere Tage in Kyoto hätten gut gefüllt werden können. Aber in Nara warten die Hirsche.
































































