Muxia 2022

Tage 6 bis 9 in Südkorea: Sokcho

Start der Südkorea-Rundreise jenseits von Seoul: Mit dem Express Bus fahre ich nach Sokcho an der Ostküste, nur rund 40 Kilometer südlich der demilitarisierten Zone. Einige Korea-typischen Hochhäuser und das Riesenrad stehen praktisch direkt am Strand. Ich mache einen ersten Abendspaziergang:

Meine Reise orientiert sich an der „Pilgerreise zu den 33 Avalokitesvara- bzw. Gwaneum-Heiligtümern Koreas“. Alle 33 Heiligtümer des Bodhisattva des Mitgefühls werde ich nicht besuchen, um mich nicht darauf zu beschränken, aber zwei waren es bei Seoul und zwei, sehr unterschiedliche, sind es bei Sokcho. Naksansa, gegründet im Jahr 671, ist der Küstentempel: Seine Hallen und Pavillons stehen spektakulär auf den Felsen über dem Ostmeer.

Sinheungsa, aus dem Jahr 652, ist der Bergtempel: Er liegt im Seoraksan-Nationalpark hinter der Stadt. Tongil-daebul, der „Große Buddha der Wiedervereinigung“ gibt dem Tempel eine moderne symbolische Dimension: Stetiges Gebet für Frieden und die Wiedervereinigung Koreas. Im Nationalpark wandere ich durch Wald und Granitfelsen zum Ulsanbawi-Gipfel. Wandern ist Volkssport in Südkorea: Wie ich es bereits anderswo beobachtet habe, haben sich die Menschen im Outdoor-Laden maximal umfangreich ausrüsten lassen. Dabei sind die Wege erstaunlich gut und bequem ausgebaut. Aber 700 Höhenmeter auf vier Kilometer müssen trotzdem überwunden werden.