Muxia 2022

Tage 11 und 12 in Südkorea: Pyeongchang und Jinbu

„Hanadoen Yeoljeong“ Passion. Connected. Pyeongchang! Die olympischen Winterspiele 2018 fanden hier statt. Das überdimensionierte Hotel am Eingang des Odaesan-Nationalpark ist mit Olympia-Erinnerungsstücken gespickt. Mehrere spannende Tempel gibt es im Nationalpark. Im Glockenpavillon des Sangwonsa-Tempel hängt die älteste Glocke Koreas hinter Glasscheiben: Über 1.300 Jahre alt. Schön durch den Wald führt der Weg hoch am Odaesan-Massiv. Ich passiere die „Löwen Einsiedelei“ Jungdae Sajaam. Aus Lautsprechern, die in den Steinlaternen am Weg verborgen sind, legt sich hier oben das rhythmische Chanten und Trommel des Mönchs im Haupttempel über den Weg. In der kleinen Halle des Jeokmyeolbogung-Tempels gibt es keine Buddha-Skulptur: Als reale Gegenwart Buddhas gelten stattdessen Reliquien des historischen Buddha, die ein Mönch im siebten Jahrhundert aus China hierher gebracht haben soll. Die Reliquien sollen im Grashügel hinter dem Tempel unter einem kleinen, unscheinbaren aber uralten Stupa verwahrt sein. Jeokmyeolbogung gilt deshalb als einer der heiligsten Plätze Koreas. Trotzdem habe ich ihn an diesem sonnigen Nachmittag für mich allein.

In Jinbu findet der regionale, traditionelle Fünftagemarkt statt. Mit allem was die Menschen verspeisen. Berge frischer und getrockneter Fische möchte ich nicht wieder fotografieren. Aber im Zentrum der Kleinstadt entdecke ich auch zwei christliche Kirchen.